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Offline Time

In den letzten Wochen hat sich in meinem Blog leider nicht viel getan. Das lag nicht nur an unserem krankheitsgeschüttelten Familienalltag, sondern auch an einer drastischen Reduzierung der Zeit, die ich täglich online verbringe. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass zwischen Bloggen, Lesen, Facebook etc. etwas zu wenig Zeit für die Familie blieb, und habe mir eine kleine Pause verordnet. So ein neuer Blog und all die zugehörigen Lese- und Kommentieraktivitäten kostet doch ganz schön viel Zeit, die ich an vielen Tagen eigentlich nicht habe. Jetzt habe ich aber das Gefühl, mich etwas besser sortiert zu haben, und möchte euch mal wieder auf den neuesten Stand bringen.

Das Thema Krankheit spare ich dieses Mal aus, denn ansonsten würde es ein megalanger Post werden 🙂 Eigentlich war in den letzten drei Wochen immer mindestens eines der Kinder zuhause, aber damit rechnet man als erfahrene Mama um diese Jahreszeit ja auch. Gerade erholt sich das Trinchen bei einem für sie ganz ungewöhnlichen Mittagsschlaf von einer fünftägigen Fieber-Episode, und ich hoffe, das war es dann auch mal.

Der Wissenschaftler hat eine neue Leidenschaft entdeckt: Handball. Sein kleiner Bruder spielt schon fast ein Jahr, und jetzt ist auch der Große dabei. Und – ganz stolze Mama – muss ich sagen, er macht es gar nicht schlecht. Vor einigen Jahren hatte er sich schon einmal mit Fußball versucht, aber als „Kopfmensch“ klappte es nicht so recht mit den schnellen Reaktionen auf dem Feld, und er verlor bald das Interesse. Umso schöner, dass es jetzt beim Handball prima läuft und er auch bei zwei ersten Turniereinsätzen das eine oder andere Tor werfen konnte!

Herr Mittelpunkt hat sich mittlerweile mit unserem veränderten Essensangebot angefreundet und meckert zumindest nicht mehr bei JEDER Mahlzeit. Tapfer probiert er nun alles, was wir ihm vorsetzen, und isst bei dem einen oder anderen Gemüsegericht sogar mal den Teller leer, wo er ihn vor einigen Monaten noch stehen gelassen hätte. Außerdem ist er besonders stolz, dass er nun eine eigene Ausleihkarte unserer Ortsbücherei besitzt und mit seinem Bruder auch alleine dorthin laufen darf, um sich Bücher und Hörspiele auszuleihen. Ich glaube, die Karte ist ihm zurzeit mehr wert als sein gespartes Taschengeld!

Trinchen war in den letzten Wochen krankheitsbedingt recht viel zuhause, was aber auch schöne Seiten hatte. Wir haben viel Playmobil und Puppen gespielt, Spaziergänge in der Karre unternommen und geredet, geredet, geredet. Eigentlich vergehen tagsüber keine fünf Minuten, ohne dass die Maus etwas zu besprechen hätte. Ich finde dieses Alter gerade herzallerliebst und genieße jede Minute!

Ja, und Nummer Vier wächst und gedeiht auch fleißig! Mittlerweile bin ich in der 22. Schwangerschaftswoche angekommen, mehr als die Hälfte ist damit vorbei. Wahnsinn, wie schnell das geht! Das Outing „Junge“ hat sich beim letzten Ultraschalltermin absolut eindeutig bestätigt, so dass Papa und ich derzeit recht viel über die leidige Namensfrage diskutieren müssen. Einen tollen Mädchennamen hätten wir gehabt. Aber bei Jungs fällt es uns schwer, einen gemeinsamen Nenner zu finden. Das war auch bei den beiden Großen schon so…

Ich habe das Gefühl, diese vierte Schwangerschaft viel entspannter genießen zu können als die ersten drei. Damals war ich oft sehr ängstlich, ob mit dem Baby wirklich alles in Ordnung ist, und habe mir viel mehr Sorgen gemacht, obwohl es eigentlich nie einen offiziellen Anlass gab. Dieses Mal sehe ich die Dinge lockerer und genieße diese wohl sicher letzte Schwangerschaft…

SSW 21+0. Noch 19 Wochen!

 

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Grüße an Papa

Heute hatte Papa seinen ersten „Kontakt“ mit Nummer Vier!

Mittlerweile bin ich schon am Ende der 18. SSW (17+5) angelangt und bin immer wieder erstaunt, wie schnell die Zeit in dieser Schwangerschaft vergeht. Das Baby kann ich mittlerweile täglich spüren, und heute Morgen hatte dann auch der Papa Glück, als die kleine Maus ihn kräftig gegen seine aufgelegte Hand trat. Das ist in jeder Schwangerschaft ein so besonderer Moment, wenn auch die anderen Familienmitglieder fühlen können, dass dort in mir drin ein kleiner Mensch wächst.

Von der anfänglichen Dauerübelkeit ist nun endlich nichts mehr übrig, ich fühle mich fit und habe außer einem leichten Ziehen im Symphysenbereich zurzeit keine Beschwerden mehr, was ich nach der anstrengenden Anfangszeit seeehr genieße. Mit der Gewichtszunahme bin ich auch ganz zufrieden, bisher ca. +3 kg von 62 auf 65 kg.

So langsam wird es ja auch draußen richtig Fühling, da scheint unser kleines Sommerbaby auf einmal gar nicht mehr so weit entfernt!

Ansonsten war unsere Woche nicht sehr ereignisreich, denn das Trinchen hat seit mittlerweile sieben Tagen Fieber. Ein langwieriger Virusinfekt. Sie hält es aber dank ihres zweimal täglichen Ibuprofens (das sie wegen des Rheumas ohnehin nehmen muss) ganz gut aus, nur nachmittags klettert die Temperatur immer auf knapp unter 40 Grad und sie fühlt sich unwohl. Wir haben also die Tage – bis auf Arztbesuche und das leidige Geschwister-Abholen im Nachbarort – weitestgehend zuhause verbracht. Da die Jungs aber mitterweile in unserer neuen Nachbarschaft erste Freunde gefunden haben, sind sie in den letzten Tagen viel mit Spielkameraden draußen gewesen und haben sich wunderbar selbst beschäftigt.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

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Die Fußballmannschaft wächst…

Heute hatte ich nach vier langen Wochen endlich wieder einen Termin bei meiner Frauenärztin (17. Woche). Sehnlichst erwartet, denn in dieser Schwangerschaft hatten wir uns dafür entschieden, uns das Geschlecht vorher sagen zu lassen. Nummer Vier schlief während des Ultraschalls selig, zeigte sich dabei aber von seiner besten Seite und ließ die Frauenärztin nachschauen… und es ist tatsächlich wieder ein kleiner Junge! Nach zwei Jungs und einem anschließenden Quotenmädchen erhält die männliche Seite unserer Familie also weitere Verstärkung.

Wir waren bezüglich unseres Wunschgeschlechts ohnehin unentschlossen und freuen uns jetzt, dass wir nun noch einmal einen kleinen Jungen bekommen, da werden all die Erinnerungen an die Babyzeit mit dem ersten Kind wieder wach…

Da ich nun aber all die süßen Mädelskleidchen von unserem Trinchen erstmal tiieeeef wegpacken muss und von den Jungs kaum noch etwas gut Erhaltenes übrig ist bzw. wir viel weggegeben haben, sind Papa (der heute freihat und dabei sein konnte) und ich dann gleich anschließend in meinen Lieblingskinderkleiderladen abgebogen und haben für den kleinen Spatz etwas „Eigenes“ gekauft…  🙂

Eindeutig

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Es stupst und stupst

In den letzten Tagen war es es endlich soweit. Erst nur die Vermutung, aber dann wurde ich mir doch immer sicherer: Ich kann Nummer Vier endlich spüren!

Dieser besondere Moment, wenn man dieses erste Flattern im Bauch bemerkt. Ganz zart, ganz leicht, und viel zu schnell wieder vorbei. Und dann, am nächsten Tag, wieder diese feinen, leisen Stupser…

Dazwischen ungeduldiges Warten: Wann meldest du dich wieder, kleine Maus? Es ist so schön, selbst spüren zu können, dass es dem Baby gut geht und es munter ist. Und mit jedem Tag wächst die Vorfreude und die gespannte Erwartung, dieses kleine neue Familienmitglied in etwas mehr als fünf Monaten kennnenzulernen!

Letzte Woche habe ich mich auch das erste Mal mit „meiner“ Beleghebamme getroffen. Nach drei (schönen) Geburten in Krankenhäusern ohne diese Option ist es für mich das erste Mal, dass ich meine Hebamme schon vorher kennenlerne, da wir zwischenzeitlich umgezogen sind und ich dieses Kind an einem anderen Ort als die ersten drei entbinden werde. Ich fand sie sympathisch und kompetent und freue mich, dass ich in der Anonymität der Geburtsklinik ein vertrautes Gesicht sicher habe. Dass die Hebamme schon vor der Entbindung in Rufbereitschaft ist und gerne jederzeit zu uns kommt, empfinde ich als besonderen Luxus.

Ich hoffe sehr, dass diese Möglichkeiten der Hebammenversorgung künftigen Schwangeren weiterhin offensteht und Lösungen für die aktuellen Probleme der Hebammen-Haftpflicht gefunden werden können.

 

 

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Frühlingswanderung

Hier im Norden macht der Winter gerade eine angenehm lange Pause. Milde Temperaturen, wenig Regen und hin und wieder sogar beinahe Windstille – das kennen wir hier oben nicht so. Meist beschert uns diese Jahreszeit viel Regen – und dann kann so ein Winterwochenende drinnen manchmal trotz Spielzeug ganz schön öde werden.

Aber dieses Mal ist es anders, der Frühling stattet uns gerade einen Kurzbesuch ab. So konnten wir am Freitagnachmittag sogar eine kleine Wanderung durch Wald und Tierpark einschieben, die uns allen sehr viel Spaß gemacht hat. Vor allem Trinchen ist jedes Mal von Neuem von den Pferden, Ziegen, Enten und den anderen Tieren begeistert und hätte wohl noch Stunden dort bleiben können.

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Die Jungs hatten allerdings bei den Stockenten den meisten Spaß – dort war offensichtlich die Balz in vollem Gange, und sie konnten einige spektakuläre Kämpfe und Verfolgungsjagden der Erpel untereinander beobachten. Der Wissenschaftler kommentierte das Ganze fachmännisch: „So, jetzt ist der andere weg, jetzt kann er das Weibchen heiraten, oder?“. Dank schneller Smartphone-Recherche konnte ich auch mitreden und weiß jetzt, dass die Weibchen im März ihre Eier legen werden und die Küken im April schlüpfen. Ich musste Trinchen versprechen, dass wir die Babys dann besuchen kommen, wenn es soweit ist.

Am Samstag holten wir das per Online-Kleinanzeige erstandene Babybay-Bett ab. Da wir nach dem dritten Kind schon einige Babysachen verkauft hatten, war dies neben dem Stubenwagen schon die zweite Neuanschaffung für Nummer Vier, und es macht jedes Mal mehr Spaß. Mittlerweile habe ich auch hin und wieder das Gefühl, dass ich die kleine Maus vielleicht schon spüren kann, aber richtig sicher bin ich mir noch nicht. Auf der Rückfahrt diskutierten Papa und ich fleißig Namensideen, aber da werden wir wohl noch eine Weile weiterdenken müssen. Mädchennamen hätten wir schon einen, aber für einen dritten Jungen müssten wir wohl noch seeeeeeehr lange in uns gehen. Mal sehen, was der nächste Ultraschalltermin dann verrät!

Abends war ich mit vier Freundinnen in „Schwanensee“. Ein Traum! Diese Körperbeherrschung, diese Anmut, diese Eleganz… alles Dinge, die mir ein wenig abgehen, hihi. Aber ungelogen, es war eine wunderschöne Aufführung und ich habe sie sehr genossen – obwohl die Dame mittleren Alters neben mir die ganze Zeit lang Fritt-Kaustreifen Erdbeer vertilgte, deren Geruch mich die ganze Zeit umwehte. Vielleicht hatte sie das Ballett ja mit Kino verwechselt?
Meine Mädels hatte ich etliche Wochen schon nicht mehr getroffen, und so war dieser Abend auch die Gelegenheit, ihnen von der Schwangerschaft zu erzählen. Ich hatte ja halb erwartet, dass sie bei dem Fakt „Viertes Kind“ aus allen Wolken fallen (sie haben alle ein oder zwei Kinder und wollen auch nicht mehr), und sie meinen Mann und mich für verrückt erklären. Aber das taten sie glücklicherweise nicht. 🙂

Heute kam dann das Winter-Regenwetter mit voller Macht zurück. Leider musste Papa nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück arbeiten gehen, so dass die Kids und ich uns einen faulen Tag zuhause gönnten (das heißt ich gönnte ihn mir, denn auf alle Mann anziehen und in einer Regenpause rausstürzen hatte ich auch keine Lust). Nach dem Trubel der Woche fanden die Kinder das aber ganz schön. Erst die Sendung mit der Maus, dann zogen sich die Jungs wie in letzter Zeit oft gemeinsam in ihr Spielzimmer zurück und versanken in der Welt von Drachen, Tieren und Naschi-Bergen.

Trinchen und ich spielten eine Weile Playmobil, und danach beschäftigte die Maus sich selbst:

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Danach war offensichtlich ein Garderobenwechsel fällig, denn unsere kleine Trendsetterin verschwand in ihr Zimmer, wechselte die Hose und kam mit einer Ganzkörper-Pünktchen-Kombo zurück:

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Ich hoffe ihr hattet auch ein schönes Wochenende!

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Nummer Vier schafft sich ein Plätzchen

Vier Jahre ist es schon her, dass ich das letzte Mal schwanger war – und so viele Gefühle und Erlebnisse dieser besonderen Lebensphase hatte ich schon vergessen. Umso schöner ist es jetzt, mich wieder darauf einlassen zu dürfen: wie ein neuer, kleiner, werdender Mensch Stück für Stück seinen Platz in unserer Familie findet.

Als ich Anfang Dezember nach nur einem „Versuch“ gleich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, war ich zunächst einmal geschockt: Aus dem leisen Herzenswunsch, dem unser Verstand viele rationale Argumente entgegengesetzt hatte, war ganz plötzlich und schon beim ersten Versuch Realität geworden. Während sich Papa hoch vier sofort riesig freute, überwogen bei mir zunächst die Sorgen: Werden wir es schaffen, vier Kindern gerecht zu werden? Wie stemmen wir die Alltagslogistik – Kindergarten, Schule, Verabredungen, Sport, Musik, Arzttermine, Krankenhausaufenthalte? Wie machen wir das mit den Kinderzimmern? Brauchen wir ein neues Auto? Schaffen wir es auch mit Ende 30, wieder jahrelang mit wenig wenig Schlaf, dafür aber vielen Windelwechseln zurechtzukommen? Können wir vier Kindern ein schönes Leben ermöglichen?

Wir schienen uns gerade so richtig gut mit drei Kindern eingewöhnt zu haben: Trinchen war, wie man so schön sagt, „aus dem Gröbsten raus“. Seit über einem halben Jahr windelfrei, und erst seit wenigen Monaten eine kleine Durchschläferin. Zieht sich alleine an, keine Wickeltasche mehr, kein Kinderwagen – alles war so einfach geworden. Ich hatte angefangen, mich nach Jobs umzusehen, um nach vier Jahren zuhause langsam wieder einen Einstieg in „richtige Arbeit“ zu finden.

Und jetzt? Mit dem positiven Test in der Hand und der schon Tage später einsetzenden Übelkeit schienen die Gründe, warum wir uns ein viertes Kind gewünscht hatten, erst einmal weit weg gerückt zu sein, überlagert von den Sorgen und unbeantworteten Fragen.

Und dann begann es.

Der erste Ultraschall bei 6+2. Ein kleiner Punkt, nur Millimeter groß, aber mit pochendem Herzchen.

Erster Tag mit Umstandshose bei 9+5. Das letzte Mal hatte ich mich in diese Jeans mit Trinchen-9-Monats-Bauch gezwängt und sie danach sorgsam weggepackt – falls ich sie doch vielleicht noch einmal für eine weitere Schwangerschaft brauche… und jetzt darf ich sie tatsächlich wieder tragen!

Ultraschalltermin mit Papa bei 10+4: Aus dem kleinen Punkt ist ein strampelndes, winkendes, zappelndes, deutlich erkennbares Baby geworden. Unser Baby. Unser kleines Baby!

FA-Termin zum Abschluss des ersten Trimesters bei 12+2: Die kleine Maus ist fast doppelt so groß wie vor zwei Wochen und bewegt sich munter. Ich verlasse die Praxis voller Vorfreude – endlich können wir es den Kindern erzählen! Strahlendes Geschwisterglück.

Der Bauch wächst und rundet sich. Jeden Morgen und Abend liege ich auf dem Sofa und spüre nach Bewegungen, auch wenn es dafür noch zu früh ist. Melde dich, Baby, ich bin so neugierig auf deine kleinen Stupser!

13+3: Gerade noch rechtzeitig telefoniere ich der Empfehlung einer Freundin nach und buche eine Beleghebamme für die Entbindung. Nächste Woche werde ich sie treffen. Entbindung!! Erinnerungen an dreimal Wehen, Pressen und unbeschreibliches Glück werden wach.

13+4: Mein erster Kauf für Baby Nummer Vier: ein Stubenwagen. Leider hatten wir unseren eigenen nach dem dritten Kind verkauft, daher musste ein neuer her. Dem günstigen Angebot einer Online-Kleinanzeige konnte ich nicht widerstehen – jetzt steht ein wunderschöner Wagen in unserem Gästezimmer. Wie in der ersten Schwangerschaft auch schaue ich immer wieder hin – wenn alles gutgeht, wird darin bald unsere Maus liegen!

13+5: Wir sehen mit den Kindern zwei Stunden lang Fotos und Videos aus ihrer Babyzeit an. Wie groß sie geworden sind! Und wie unendlich schön, dass wir, wenn alles gutgeht, diesen Zauber der ersten Zeit noch ein weiteres Mal erleben dürfen!

Und auf einmal ist es wieder passiert.

Ganz leise hat dieser kleine, gerade mal zehn Zentimeter lange Mensch sich schon jetzt sein Plätzchen in unserer Familie geschaffen. Aus Sorge und Schreck in den ersten Schwangerschaftswochen ist zufriedenes Glück und ungeduldige Vorfreude geworden.

Sorgen? Vielleicht irgendwo im Hintergrund. Aber nun eher in der Art, wie man sich immer ein wenig Sorgen um das Wohl seiner Kinder macht, auch wenn sie schon lange auf der Welt sind. Sorgen, dass wir es nicht schaffen könnten – die gibt es nicht mehr.

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13+0: Wie neugeboren!

Heute ist ein wundervoller Tag: Die Wintersonne scheint in alle Fenster, die Kinder sind alle gesund, wir hatten ein entspanntes Wochenende – aber das ist heute nicht der Grund für meine gute Laune… sondern: meine Schwangerschaftsübelkeit ist weg! Seit langem ist dies der erste Tag, an dem ich zu meinem normalen Energiepegel gefunden habe und endlich mal wieder Lust habe, im Haus zu werkeln und Pläne für die weitere Gestaltung unserer Kinderzimmer zu machen.

In dieser Schwangerschaft hat mich die Übelkeit im Gegensatz zu allen drei vorherigen sehr geplagt. Als ich vor acht Jahren unseren kleinen Wissenschaftler in mir trug, war mir nie schlecht. Zwar war ich müde und hatte andere kleine Zipperlein, aber Übelkeit und Erbrechen kannte ich gar nicht. Bei Herrn Mittelpunkt und dem Trinchen war mir zwar öfters mal flau im Magen gewesen und beim Zähneputzen erbrach ich auch hin und wieder, aber auch das war auszuhalten.

In dieser vierten Schwangerschaft dagegen war mir seit Ende der 5. SSW von morgens bis abends schlecht, abends meist noch schlimmer als in der Frühe. Übergeben musste ich  mich an manchen Tagen gleich mehrfach – und dann alles noch so „organisieren“, dass es die Kinder nicht mitbekamen…

Deswegen könnte ich jetzt echt die Welt umarmen. Ich darf mich nach über acht Wochen endlich wieder „normal“ fühlen, und freue mich total auf den weiteren Verlauf der Schwangerschaft – vor allem darauf, das Mäuschen in ein paar Wochen endlich auch spüren zu dürfen!